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Eine Veranstaltung der
Sächsischen Stiftung für Medienausbildung SSM

 

Stifter:


 

Mediensystem: Albanien

Öffentlich-rechtliche Sender

Fernsehen

  • (TVSH)-Der albanische TV
  • TV-Klan: TV-Arbëria: TVSH

Radio

 

Private Sender

Fernsehen

Sender in Tirana

TV-Lokalsender

  • Amantia TV
  • Tv 6+1
  • TV Bajram Curri
  • Real TV
  • Egnatia TV
  • Teuta TV
  • Shkodra TV 1
  • TV Rozafa
  • TV Antena Nord
  • Shkodra Radiotelevizion– Rechtlich-öffentlicher Sender
  • TV Johaniter
  • Tv Onhezmi
  • Asparag TV
  • Mat TV
  • TV Puka
  • Onufri TV
  • ARV TV
  • TV Mirdita
  • Margit Televizion
  • TV 4+
  • TV Lezha
  • Kukes TV
  • Kruja TV
  • TV Korca
  • TV Kristal
  • TV Lobi
  • TV Sot
  • Era TV
  • Antena Jug
  • TV Gjirokastra
  • TV Kombi
  • TV Dardan
  • TV Klaudiana
  • TV Skampa
  • Durres TV
  • TV Dibra
  • Bulqiza TV
  • Adriatik TV
  • AVN+63

Kabel TV-Sender

  • TV AVN+63
  • Trio Cable TV
  • TV Butrinti Kabell
  • TV IRLA
  • TV Kabell“Murat Celepi”
  • TV Kombi Kabell
  • TV LFA– Tirane
  • TV ALFA- Shkoder
  • TV Lushnja
  • TV CNA
  • TV Multivizion
  • TV Elbasat

Digitalplatform

  • Digitalalb - (digitale Platform des Top-Channel, Tirana)

Radio

Radiosender in Tirana

  • Radio Planet
  • Radio Stinet
  • Radio Nacional
  • Radio Rash
  • Radio Club FM
  • Radio Ngjallja
  • Radio Ime
  • Radio Koha
  • Bum-Bum Radio
  • Alfa&Omega Radio
  • Top Gold Radio
  • Radio Kristal

Lokale Sender (nicht in Tirana)

  • Val e Kalter
  • Radio Saranda
  • Radio Onhezmi
  • Radio Alfa
  • Radio Kukesi
  • Radio Prespa
  • Radio Ruzvelt
  • Magic Star
  • Radio Emanül
  • Radio ABC
  • Radio Korca
  • Radio Fantazia
  • Alpo Radio
  • Radio Gras
  • Radio Gjirokastra
  • Radio Star
  • Radio Fieri
  • Radio Perla
  • Radio e Pare

Printmedien

Tägliche Zeitungen
(Erscheinungsweise: 5 / 7 Mal in der Woche)

  • Albania - Unabhängige Zeitung
  • Albanian Daily News – Zeitung der Staatlichen Agentur ATA
  • Ballkan - Unab. Zeitung
  • Dita (der Tag)-Unab.
  • Ekonomia – Wirtschaftliche Zeitung
  • Biznesi - Wirtschaftliche Zeitung
  • Gazeta 55 - Unabhängige Zeitung, rechts orientiert
  • Gazeta Shqiptare (Albanische Zeitung)-Unabhängige
  • Koha Jonë (Unsere Zeit)-Unabhängige
  • Korrieri - Unabhängige
  • Panorama -ab 2002 im Markt
  • Republika - Unab. Zeitung
  • Rilindja Demokratike (Demokratische Renaisance)-Zeitung der Demokratischen Partei PD
  • Shekulli (das Jahrhundert)-Unabhängig
  • Sot (Heute) - Unabhängige Zeitung
  • Sport Ekspress - Sport-Zeitung
  • Sporti Shqiptar - (Der albanische Sport)
  • Tema (Thema) - Unabhaengige Zeitung
  • Zeri i Popullit (Die Volksstimme) - Zeitung der sozialistischen Partei PS
  • Metropol (entstanden im 2004) - Unabhängig


Medien in Albanien

Wenn man die Geschichte der Medien während des Kommunismus in Albanien betrachtet, dann kann man kaum über unabhängige Medien reden.

So wie in vielen anderen sozialistischen osteuropäischen Ländern, wurde in Albanien alles vom Staat kontrolliert, und die Anzahl der Zeitungen war relativ klein.

In den ersten Jahren nach der Wende (in Albanien hatte die ersten freien Wahlen nach etwa 45 Jahren, im Jahre’92) entstanden eine Reihe von neuen Zeitungen.

Printmedien

Die Printmedien zählten zu den Pionieren der unabhängigen Medien und der Pressefreiheit im Lande. Zu den ersten unabhängigen (oppositionellen)Medien in Albanien, gehört“Rilindja Demokratike”, die Zeitung der heutigen oppositionellen Partei, PDSH.

Dann folgten eine Reihe von ähnlichen Initiativen, die zum Teil am Anfang als parteiliche Zeitungen fungierten, dann aber - wie im Fall der “Gazeta Republika” (früher eine Zeitung der Republikanischen Partei)– zu unabhängigen Zeitungen umgewandelt wurden.

Neben täglichen Zeitungen, wurden auch viele andere Zeitungen und Zeitschriften, die wöchentlich, monatlich und periodisch auf nationaler und lokaler Ebene erscheinen, entwickelt.


Was die Zahl der Leser und Abonnenten betrifft, herrscht noch weitgehende Unklarheit, weil das System der Abonnementskontrolle im Lande noch schwach entwickelt ist. Außerdem ist, wegen der herrschenden Konkurrenz und der professionellen Eifersucht, keine reale Transparenz, bezüglich der Anzahl der verkauften Auflagen zu bemerken.

Heute gehören viele Zeitungen den privaten Investorengruppen, die auch an TV & Hörfunksender und Agenturen beteiligt sind.

So gehört zum Beispiel, “Gazeta Shqiptare” zu einer Gruppe, die auch “TV-News 24” und“Radio Rash” verwaltet.

Gazeta “Shekulli” gehört zu derselben Gesellschaft “Spekter” sh.a, die auch “TV Ballkan”, “+2 Radio” und die“Spekter”-Zeitschrift, besitzt.

Die Zahl der Seiten und Formate dieser Zeitungen war am Anfang zwar klein, aber heute sind A3-Formatt, sowie 16-24 und 32 Seiten zur die Regel. Seiten aus den Bereichen der Politik, Chronik, Kultur, Sport, Welt und Region werden auch durch Reklame, Meldungen, Ausschreibungen und kleine Zusatzmagazine (Supplements für Mode, Kultur, Geschichte usw.)ergänzt.

Fernsehen

Das Fernsehen hat sich in Albanien relativ spät entwickeln können. Erste experimentelle Ausstrahlungen starteten im Jahre 1960.

Bis zum Ende der’90-er Jahre, gab es nur einen stark kontrollierten Fernsehsender TVSH (http://rtsh..sil.at)(heute ein öffentlich-rechtlicher Sender, der sich durch Bürgersteuer und staatliche Unterstützung finanziert) - der nur vier Stunden pro Tag der Propaganda des Hoxha-Regimes eine Stimme gab.


Nach der Wende schien eine neue Ära zu beginnen. In der Zeit nach 1992 zeigte sich allerdings, dass der Hörfunk und das Fernsehen wiederum von der herrschenden Partei als Mittel benutzt wurde, um die eigene politische Linie darzustellen. Den Parteien der Opposition wurde lediglich ein Minimum an Raum gelassen. Während die Sendezeit für Musik, Kultur und soziale Programme erweitert wurde, blieben die Nachrichten politisch tendenziös.

Was heute als Erstes in der albanischen Medienlandschaft auffällt, ist die Tatsache, dass die Zahl der TV und Radiosender in Albanien, im Vergleich zur kleinen Bevölkerungszahl, sowie zu der kleinen geografischen Fläche des Landes, relativ groß ist.

Die Anzahl der Medien in Albanien hat in der Tat ständig zugenommen, nicht direkt nach der Wende, sondern nach den Problemen des Jahres 1997, und heute erleben sowohl die privaten Fernseh- als auch die privaten Radiosender einen Boom.

Ihre Aktivität war jahrelang (und zum Teil gilt das noch heute) problematisch, und sie unterwarfen sich keinen Regeln. Seit 2001, wird alles auf die richtige Bahn gesetzt, und der vom Parlament ernannte KKRTSH (Nationale Behörde für Radio und Fernsehen) kontrolliert und reguliert die Vergabe der Frequenzen und die Zulassung von Formaten.

Allein in Tirana strahlen 15 Sender ihre Programme aus.

Der damalige, einzige staatliche Fernseher TVSH, wurde nach den Reformen zu einem öffentlich-rechtlichen Sender, der sein Programm überregional ausstrahlt. Die Privatsender TV Arberia und TV-Klan senden ebenfalls national. Die albanischen Bürger bezahlen seit Jahren eine kleine jährliche Gebühr; zusätzlich finanziert der Staat den öffentlich-rechtlichen Sender mit.

Ein vom Parlament ausgewählter 15-köpfige Sonderausschuss, kontrolliert und überwacht ihre Aktivitäten und Programme.

TV-Klan, Top Channel, TV-Arberia, TNSH (Albanische Telenorba), Telesport, TV-Koha, TV News 24, Vizion Plus, und die relativ neuen Sender, Alsat und Ballkan TV gehören zu den besten auf Landesebene. Die meisten Leute in ihren Teams, sind mit der neuen Technologie der Satellitenübertragung und Digitalisierung vertraut.

Hörfunk

Das gleiche gilt auch für die privaten Hörfunksender. “Radio Tirana” hat, neben anderen erfolgreichen privaten Sendern, wie “Top Albania Radio”, “+2 Radio”, “Radio Rash”, “Radio Koha” etc, ein“Revival” seiner Programme erlebt, und erreicht wieder sein Publikum.

Die Zahl der Radios nimmt sowohl in den größeren als auch in den kleineren Städten zu. Die Sender in den Kleinstädten sind eher Musikprogramme, imitieren oder übertragen aber auch Sendungen der BBC, der Deutschen Welle, oder der“Voice of America”, da sie nur wenig finanzielle Unterstützung erhalten und folglich auch nur wenige Arbeitskräfte haben. Während das meiste Journalistenpersonal in den Privatradios aus jungen Leuten besteht, stammt das technische Personal fast aller privater Radiostationen (ebenso wie das der privaten Fernsehsender) überwiegend aus der früheren albanischen Rundfunkanstalt.

Internet

Ein anderer Aspekt, der zu bemerken ist, ist auch die Präsenz vieler Zeitungen, Zeitschriften, TV und Rundfunk-Sender im Internet.

Die Anzahl der Internet-Zugänge der Albaner hat sich in den letzten Jahren ständig verbessert und damit auch der Druck mehr Nachrichtenangebote im Internet und in englischer Sprache zu haben. Auf diese Weise wurden eine Reihe Medienportale im Internet eingerichtet, die Informationen über Albanien bieten.

Medienausbildung und Institutionen

Den Journalismus kann man heute in Albanien als Sonderfach an der Universität studieren. Eine relativ große Anzahl der albanischen Jugendlichen wollen dieses Fach studieren. Die meisten Journalisten und Medienleute kommen in der Regel in Kontakt mit ihren Arbeitsstellen im Bereich der Medien durch ein Studienfach, dass meistens nur indirekte Verbindungen zu den Medien aufweist. So haben sie zum Beispiel früher entweder albanische Sprache und Literatur, Geschichte, Philosophie oder Sozialwissenschaften studiert. Aber viele junge Journalisten beginnen ihre Arbeit während sie sich noch im zweiten oder dritten Jahrgang ihres Studiums befinden. Ein anderer Aspekt ist auch das relativ gute Niveau ihrer Fremdsprachen-Kenntnisse.

Neben der relativ großen Anzahl der Redaktionen die Praktikantenplätze anbieten, sorgen auch viele Organisationen und Institutionen im Lande für die Weiterbildung der Journalisten. Das vor allem durch periodische Seminare und regelmäßiges Monitoring.





 
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